Conjoint | van Westendorp | Gabor Granger
Wenn es um Preise geht, verlassen wir uns nicht auf hypothetische Antworten. Fragen wie „Was wären Sie bereit zu zahlen?“ klingen einfach, führen aber selten zu verlässlichen Ergebnissen – sie spiegeln Erwartungen, nicht tatsächliches Verhalten. Zudem ist der direkte Befragungsmodus bei diesem Thema besonders anfällig für sozial erwünschte Antworten.
Darum setzen wir auf indirekte, verhaltensnahe Methoden, vor allem auf Choice-Based Conjoint-Analysen. Sie zeigen, wie Menschen wirklich entscheiden, wenn sich Preis, Marke oder Leistungsumfang verändern. So lassen sich Preiselastizitäten, Marktanteilseffekte und optimale Preisstrategien realitätsnah simulieren.
Klassische Ansätze wie der Van-Westendorp-Preis-Sensitivitäts-Meter oder die Gabor-Granger-Methode nutzen wir gezielt, wenn es um eine erste Orientierung geht – etwa zur Bestimmung eines realistischen Preisrahmens oder zur Ermittlung von Preisschwellen in frühen Entwicklungsphasen. Sie vermitteln ein gutes Gespür dafür, wie Preise wahrgenommen werden, ersetzen aber keine verhaltensbasierten Analysen.